Mit Rechen und Schaufel für die Wanderwege

Bei den Kiwanern wird regelmässig bei unentgeltlichen Arbeitseinsätzen zu Schaufel und Hacke gegriffen – das ist auch beim Meilemer Serviceclub nicht anders.
Im Oktober 2013 ging es für die Freiwilligenarbeit mit Körpereinsatz erstmals nach Amden (SG). Fast zwanzig Kiwanerinnen und Kiwaner trafen sich dort noch vor acht Uhr morgens mit Thomas Angehrn, dem Verantwortlichen für die Wanderwege im schönen Dorf unterhalb der Churfirsten, dessen Gemeindegebiet sich vom Walensee bis auf über 2000 m.ü.M. erstreckt. Angehrn wies die Clubmitglieder in ihre Aufgabe ein.
Beim Arbeitseinsatz ging es darum, einen Teil des Amdener Wanderwegnetzes wieder herzurichten: Mit Rechen wurde weggeschwemmter Kies zurück auf den Weg gebracht, es wurden Wasserrinnen gereinigt, Treppenstufen frisch mit Erde und Kies aufgefüllt und zugewachsene Stellen freigelegt. Zwei Kiwanis-Gruppen arbeiteten von der Vordermatt aus Richtung Alp Oberchäseren, eine weitere von dort aus Richtung Speer und die letzte vom Speergipfel aus abwärts. Dank wunderbarem Herbstwetter waren auch viele Wanderer unterwegs, und die Kiwaner durften reichlich Lob und Dank entgegennehmen für ihre Freiwilligenarbeit, zudem ergab sich das eine oder andere lockere Gespräch.
Nachdem sich die 19 Kiwanerinnen und Kiwaner über Mittag aus dem Rucksack mit Mitgebrachtem verpflegt hatten, gab es dann am späteren Nachmittag auf der Alp Oberchäseren Älplermagronen mit Apfelmus für alle wackeren Wanderwegaufbereiter, wobei das Essen von der Gemeinde Amden offeriert wurde.
Ein rundum gelungener Einsatz – nächsten Herbst wieder!

100 Jahre Kiwanis

Am 11. April wurde auf dem Zürichsee der 100.  Geburtstag von KIWANIS International mit mehr als 600 Ballonen gefeiert. Der Kiwanis Club Meilen hat zusammen mit anderen Clubs rund um den Zürichsee mitgefeiert. 

Der Morgen war dem Füllen der Ballone  und dem Anbringen der Wettbewerbskarten gewidmet. Dabei kam auch der Spass nicht zu kurz und einmal mehr zeigte sich, dass auch im hohen Alter Spässe erlaubt sind und eingeatmetes Helium den Stimmbruch definitiv in Sekundenschnelle wieder rückgängig macht. 

Neben dem Spass galt es die Uhrzeit und den aufkommenden Wind im Auge zu behalten. Wir haben von Skyguide um exakt 11:30 die Flugerlaubnis bekommen und mussten die mehr als 600 Ballone, gesammelt in Fangnetzen, auf das Schiff hieven.  Zum Glück hatten wir einen erfahrenen Kapitän der auch mit beschränkter, von unzähligen Ballonen versperrter Sicht, zielsicher den Hafen von Thalwil erreicht hat.

Nachdem auch der Club Thalwil mit den auf Besenstielen fixierten Ballonen auf dem Schiff war, ging es mit Vollgaus auf die Mitte des See hinaus um den “Slot” für die Freigabe der Ballone nicht zu verpassen. 

Pünktlich und mit Hilfe eines leichten Westwinds haben die Ballone schnell an Höhe gewonnen und Ihre Reise Richtung Osten angetreten, wo sie hoffentlich auf zahlreiche Finder treffen.

Die Ballonaktion wurde dem Projekt Eliminate gewidmet, eine gemeinsame Initiative  mit dem UNICEF um den mütterlichen und frühkindlichen Tetanus zu eliminieren.

Arbeitseinsatz im Calancatal


Die KiwanerInnen aus Meilen freuen sich über ihr Werk

Immer wieder leisten Mitglieder des Kiwanis Clubs Meilen harte Arbeitseinsätze im Dienste armer Bündner Berggemeinden.Treffpunkt der Kiwaner ist jeweils die Gemeinde Santa Maria im Calancatal. Das Calancatal ist eines der vier Südtäler des Kantons Graubünden (neben dem Puschlav, dem Bergell und dem Misox). Und es ist ein sogenanntes V-Tal, das heisst, es ist unten sehr schmal, dafür an den Hängen umso steiler. Das auf rund 1000 m.ü.M. gelegene Dörfchen Santa Maria ist zudem Station des «sentiero storico», eines historischen Weges, der im letzten und vorletzten Jahrhundert von den Talbewohnern häufig benutzt wurde – beispielsweise auch, um Tote zum einzigen Friedhof des Tales zum Begräbnis zu bringen –, nun aber zusehends überwuchert wird.Der Gemeinde Santa Maria aber fehlt es an Geldern, um den historisch interessanten Weg zu unterhalten. Und so kommen die Meilemer Kiwaner, wie schon mehrmals seit dem Jahre 2000, immer wieder im Calancatal zum Einsatz.

Entlang des Weges findet man eine alte, verfallene Mühle, die mit Hilfe der Meilemer freigelegt wurde. Ein Platz vor der Mühle wurde ausgeebnet und überdacht.

Koordinator der Aktion ist wie bereits in früheren Jahren, der engagierte Förster Thomas Käthner. Er ist gebürtiger Stadtzürcher und setzt sich sehr für die Bevölkerung der italienischsprechenden Berggemeinde ein. Besonders freut er sich darüber, dass die Kiwaner bereits zum wiederholten Male im Calancatal einen Einsatz leisten: «Solche dauerhaften Beziehungen sind etwas ganz besonders Schönes», meinte er zufrieden.